Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Geprüft am 2026-02-11. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.
== Struktur und Funktion == N-WASP übt wie alle Proteine der WASP/WAVE-Familie eine Funktion bei der Regulation des Aktinzytoskeletts aus, indem es den Arp 2/3-Komplex in seiner Aktivität reguliert und so die Aktinnukleation beeinflusst. Am C-Terminus befindet sich dazu eine hoch konservierte VCA-Domäne (VCA für Verprolin-Homologie, Coflin-Homologie und aciden Abschnitt), die zur Rekrutierung und Aktivierung des Komplexes dient. Geht man in Richtung N-Terminus findet sich eine Prolinreiche (PPP)-Region, eine Bindungsdomäne für Rho-GTPasen (GBD), eine basische Region und die WH1 (WASP-Homologie)-Domäne, die das Protein den WASP-Proteinen innerhalb der WASP-WAVE-Familie zuordnet. Diese WH1-Domäne kann an Prolin-reiche Regionen, z. B. die im WASP-interagierenden Protein (WIP) binden. Die GBD-Domäne kann direkt mit aktiviertem Cdc42 binden. Es gibt mehrere Modelle zum Protein und seiner Aktivierung. Das gängigste geht davon aus, dass sich das Protein in einem autoinhibitorischen Grundzustand befindet. Die Bindung von CDC42, von SH3-Domänen tragenden Signalproteinen und von PIP2 beeinflussen die Aktivierungswahrscheinlichkeit von N-WASP positiv, das Protein kann sich öffnen. Neuere Untersuchungen legen außerdem einen Einfluss von WIP (WASP-interagierendes Protein) nahe. Durch die Regulation des Arp 2/3-Komplexes nimmt neurales WASP an der Mitose und der Zytokinese teil. Außerdem bindet es an den Transkriptionsfaktor HSF1/HSTF1 (heat shock transcription factor) und formt HSE-Promotor-Komplexe, die die Transkription von HSP90 herunter regulieren.
Quellen: de.wikipedia.org
== Eigenschaften == NCAM1 vermittelt den Zellkontakt zwischen Neuronen und ist ein Zelladhäsionsmolekül an der prä- und postsynaptischen Membran. Es ist an der Bildung von Neuriten und am Lernvorgang beteiligt. NCAM1 ist mit Poly-Sialinsäuren glykosyliert und phosphoryliert. NCAM1 gehört zur Immunglobulin-Superfamilie mit fünf Immunglobulin-Proteindomänen zur Bindung an NCAM auf der jeweils anderen synaptischen Membran und zwei Fibronektin-Domänen des Typs III, die mit Neuritenwachstum assoziiert sind. Die Sialylierung ist essentiell für eine Bindung an andere NCAM. Von NCAM werden im Hirn von Ratten mindestens 27 alternativ gespleißte mRNA gebildet. Die wichtigsten drei Isoformen des NCAM1 sind eine Variante mit GPI-Anker aber ohne Transmembrandomäne von etwa 120 kDa und zwei Isoformen mit Transmembrandomäne von etwa 140 bzw. 180 kDa (Kilodalton). NCAM1 ist der zelluläre Rezeptor des Tollwutvirus für die Bindung an die Zelloberfläche.
Quellen: de.wikipedia.org
Neuropilin-1 and Leucine-rich Repeat containing Protein 15 (LRRC15) ist ein Membranprotein und Resistenzfaktor, das als Reaktion auf Tumoren und virale Infektionen vermehrt gebildet wird. Vermutlich ist LLRC15 beteiligt an der Resistenz gegen schwere Verläufe einer Infektion mit SARS-CoV-2.
Quellen: de.wikipedia.org
== Eigenschaften == LRRC15 dient Zell-Zell-Kontakten und der Bindung an die extrazelluläre Matrix. In normalen Geweben wird LLRC15 kaum gebildet. Dagegen tritt es in Anwesenheit von Tumoren sowohl in den umgebenden Fibroblasten als auch auf manchen Tumorzellen mesenchymalen Ursprungs auf (Sarkom, Melanom, Glioblastom). Daher wird LRRC15 zur Behandlung von Tumoren untersucht. Das Spike-Glykoprotein von SARS-CoV-2 bindet an LRRC15. Nach Bindung an LRRC15 unterdrückt LRRC15 die Biosynthese von Kollagen und fördert die Biosynthese von verschiedenen antiviralen Proteinen wie IFIT, OAS und Proteinen der Mx-Familie. LRRC15 bindet von der extrazellulären Matrix Laminin, Fibronectin und Kollagen. Die Genexpression von LRRC15 wird durch den Botenstoff der Immunantwort TGF-β induziert.
Quellen: de.wikipedia.org
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